Weißenfels Schützenstraße - bauhistorisches Gutachten
Im Zuge der Residenzbildung unter im albertinischem Herzogtum Sachsen-Weißenfels erfuhr die Stadt im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts einen Bevölkerungszuwachs um 40% und erhielt die bis ins 19. Jahrhundert einzige planvolle Stadterweiterung außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer, die Zeitzer Vorstadt, die von der Schützenstraße als ehemaliger Verkehrsader durchzogen wird.
Die Ergebnisse der 1997 im Auftrag der Weißenfelser Wohnungsbaugesellschaft durchgeführten bauhistorischen Untersuchung/Bauforschung zeigen, dass die vier untersuchten Gebäude einheitlich um 1686 errichtet wurden und somit direkt in die Phase des Weißenfelser Residenzausbaus gehören.
Die Ergebnisse der bauhistorischen Untersuchungen wurden 2000 in einem Heft des Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt publiziert.
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