Kulturhistorisches Museum in Magdeburg, 2003
Im Auftrag der planenden Architekten wurde das denkmalgeschützte Gebäudes des Kulturhistorischen Museums (Baujahr 1906) mit einer BGF von zusammen etwa 7.200m2 aufgemessen. Dem Planungsstand (Bauantrag bzw. Haushaltsunterlage Bau) angemessen wurde eine Detaillierung entsprechend dem Maßstab 1/100 vereinbart. Es wurden also die sichtbaren, Bestandsmaße (also die verputzten Wände, der Fußboden inkl. Aufbau) gezeichnet, lichte Tür- und Fensteröffnungen sowie Unterzüge und andere wesentliche Bauteile dargestellt. Nicht dargestellt wurden Details wie die Türbekleidungen und Fensterprofile, die Fußböden oder Deckenaufbauten. Einige spezielle planungsrelevante Besonderheiten wurden dagegen sofort mit erfasst, wie z.B. die Lage und Querschnitte der vorhandenen Lüftungsöffnungen in den Wänden.
Unter diesen Voraussetzungen wurden formtreue Grundrisse, Schnitte und Ansichten vor Ort erstellt, die eine sichere Planung ermöglichten und darüber hinaus gewährleisteten, dass die Pläne mit einem überschaubaren Aufwand zu einem späteren Zeitpunkt detailliert werden konnten, was im Zuge des Planungsprozesse auch geschah.
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