Klosterstift zum Heiligengrabe
Seit 2002 waren wir an den Bauten der Klausur und der Stiftskirche aus dem 13.-20.Jh. sowie an der barocken Bebauung des Damenplatzes aus den 1720er Jahren tätig. Das Ensemble stellt eine der am vollständigsten überkommenen Klosteranlagen im Bundesland Brandenburg dar.
Dem Planungs- und Bauverlauf folgend erarbeiten wir in unterschiedlichen Abschnitten eine Bestandserfassung in Form von tachymetrischen Aufmaßen und der Erstellung von Meßbildern, die digital gefertigt werden. Die Einmessung der Bauten und ihrer Teile erfolgt dabei in einem zuvor erstellten unabhängigen Meßnetz, das über das gesamte Stiftsareal gelegt wurde. Die erarbeiteten Ergebnisse werden auf einem zentralen Server sämtlichen Planungsbeteiligten zur Verfügung gestellt.
Auf den Planunterlagen baut seit 2002 ebenfalls unsere Bestandsanalyse und Bauforschung auf, mit der die einzelnen Bauglieder baugeschichtlich bewertet werden. Hierbei werden die einzelnen Befunde in die digitalen Pläne kartiert (Grundrisse und Meßbilder), so dass ihre Maßgenauigkeit bezogen auf das Gesamtnetz stets gewährleistet bleibt. Die bauhistorische Bewertung der Befunde an den Bauten der Klausur erfolgt in Zusammenarbeit mit Dirk Schumann, Berlin.
Bis zum Ende des Jahres 2010 wurde ein vollständiges bauhistorisches Gutachten mit Bauphasenplänen der Klausur und des Damenplatzes erstellt.
Die Ergebnisse der Untersuchungen aus den Jahren 2002-2006 wurden im Jahr 2008 in der Schriftenreihe des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege publiziert.
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